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Unsere Liebe Frau vom Schnee

Die Verehrung zu Unserer Lieben Frau vom Schnee in Saint-Pierre-de-Colombier

23. Juli 1944 : Versprechen der Mitglieder der A.C.G.F. in Saint-Pierre-de-Colombier

Weibliche Gemeindemitglieder von Saint-Pierre-de-Colombier, Mitglieder eines katholischen Frauenverbandes (A.C.G.F.), haben am 23. Juli versprochen, der Heiligen Muttergottes eine Statue erbauen zu lassen, wenn das Dorf von der Gefahr des Rückzuges der deutschen Soldaten verschont bliebe. Das Dorf wurde tatsächlich davor beschützt. Die Soldaten marschierten nicht durch das Dorf, kein einziger Einwohner wurde verletzt.

Im März 1946, zwanzig Monate nach diesem Versprechen, begrüßte die Gemeinde von Saint-Pierre-de-Colombier ihren neuen Pfarrer, Herrn Lucien-Marie Dorne.

Der Pfarrer Lucien-Marie Dorne, die Verehrung zu Unserer Lieben Frau vom Schnee und die "Notre-Dame des Neiges-Cordées"

Pater Lucien-Marie Dorne wurde am 2. Juli 1914 geboren. Früh schon war er von der Pfadfinderbewegung begeistert und war Mitglied der ersten Truppe in Privas. Die Pfadfinder haben es ihm erlaubt, die Verehrung zu Notre-Dame des Neiges - Unserer Lieben Frau vom Schnee - zu entwickeln.

Während seiner ersten Priesterjahre (1943-1945), als junger Kaplan in der Pfarrei der Heiligen Muttergottes in Annonay, regte er die Entstehung von Notre-Dame des Neiges-Cordées an. Dabei handelt es sich um Gruppen Jugendlicher, die dieselben spirituellen Ziele teilen, die sich gegenseitig im Gebet und im seelischen Aufstieg unterstützen. Die Mitglieder solcher Cordées stellten sich unter den Schutz von Notre-Dame des Neiges, die sie als Vorbild und Leiterin der Cordée ansahen, sie lebten sozusagen eng mit ihr verbunden. Pater Lucien-Marie Dorne begriff die wichtige Rolle der Verehrung von Notre-Dame des Neiges, um den olympischen Kampf um die Reinheit zu führen. Sie entfaltet die Herzen nach dem Bild des Herz Jesu und ihres unbefleckten Herzens damit sie ihnen gleichen.

In den Bergen um Annonay wurde am 5. August 1945, am Tag des Festes von Notre-Dame des Neiges in Rom, eine sehr weiße Statue, die derjenigen der Wunderbaren Medaille der Rue du Bac glich, aufgestellt. Sie wurde am 8. Dezember 1945 gesegnet. Die Mitglieder der Cordée hatten gebetet, es möge zur Segnung Schnee fallen. Am Morgen des 8. Dezembers strahlte die Sonne, aber um Mittag, während des Aufstieges und der Segnung, fiel Schnee. Alle dankten für dieses Zeichen, das sie als Ermutigung sahen, die Verehrung zu Notre-Dame des Neiges zu erweitern und sich unter ihren mütterlichen Schutz zu stellen.

Einige Mitglieder der Notre-Dame des Neiges-Cordée wünschten ihr Leben in einer neuen Form des geweihten Lebens dem Herrn zu weihen. Sie vertrauten sich dem Vikar Lucien-Marie Dorne (unserem Vater) an, der ihnen daraufhin seine missionarischen Projekte eröffnete und seinen Wunsch an dem Pfadfinderorden, so wie Pater Sevin ihn sich vorstellte, teilzunehmen. Sie baten ihn dann einen neuen Orden zu gründen. Unser Vater nahm in Châteauneuf-de-Galaure an Exerzitien teil, um Marthe Robin und dem Pfarrer Finet zu begegnen. Si unterstützten ihn in dieser Richtung und in der Nacht des 31. Dezembers 1945 auf den 1. Januar 1946 traf er die Entscheidung, die Missionare Unserer Lieben Frau vom Schnee zu gründen. Der zuständige Bischof von Viviers, Bischof Alfred Couderc, wurde davon in Kenntnis gesetzt, aber er fand eine neue Gründung nicht angebracht und ernannte am 11. Februar 1946 den Vater Lucien-Marie Dorne Pfarrer von Saint-Pierre-de-Colombier.

Errichtung und Weihung der Statue von Notre-Dame des Neiges in Saint-Pierre-de-Colombier

Die weiblichen Pfarrkinder von Saint-Pierre-de-Colombier erzählten Pfarrer Lucien-Marie Dorne ihr Versprechen vom 23. Juli 1944. Er setzte sich voll und ganz für die Errichtung ein, und schlug ihnen vor, sie unter den Namen von Notre-Dame des Neiges zu stellen, was nach einer kurzen Überlegungszeit angenommen wurde. Sie wurde Ende 1946 aufgestellt. Bischof Alfred Couderc von Viviers wurde eingeladen und segnete persönlich die Statue am 15. Dezember 1946. Nach dem Segen an diesem Tag, fasste er den Entschluss, die Gründung der Missionare von Notre-Dame des Neiges anzunehmen.

Seit diesem 15. Dezember 1946 sind die Pfarrei und die Gemeinschaft eng miteinander verbunden: Die Sankt-Peter-und-Pauls-Kirche der Pfarrei ist auch die Kirche der Missionarfamilie Unserer Lieben Frau. Die Feier von Notre-Dame des Neiges am Sonntag nach dem 8. Dezember, als Gedenktag des Segens der Statue, ist zur großen Feier der Missionarfamilie Unserer Lieben Frau geworden sowie auch für die Pfarrkinder von Saint-Pierre-de-Colombier.

Der 50. Gedenktag: 15. Dezember 1996

Am 15. Dezember 1996 fand die Heilige Messe im Namen des unbefleckten Herzen Mariens unter dem Vorsitz von Bischof Jean Bonfils von Viviers statt. Er hob hervor, in welchem hohen Maße diese Messe mit der Adventsliturgie, in der wir auf den Heiland warten, zusammenhing. Er gab sein Einverständnis dazu, dass jedes Jahr, am Tag der Notre-Dame des Neiges Feier, die Messe im Namen des unbefleckten Herzen Mariens gelesen werden dürfe. Bischof Bonfils ermutigte die Mitglieder der Missionarfamilie Unserer Lieben Frau und die Freunde von Notre-Dame des Neiges dem Vorbild des innigen Glaubens Unserer Lieben Frau zu folgen und zu evangelisieren. Das heißt aber nicht nur, das Evangelium zu verkünden, sondern auch in Einklang mit seinem Glauben zu leben! Die Jungfrau Maria, mit ihrem unbefleckten Herz, hat diese Mission erfüllt. Wir sind aufgerufen, diesem Weg der Freiheit zu folgen.

Pater Lucien-Marie Dorne erklärte die Gründung der Missionarfamilie Unserer Lieben Frau wie folgt: Dank einer wundersamen Absicht der göttlichen Vorsehung hat die Entscheidung der Gründung der Gemeinschaft mit der Segnung der Statue von Notre-Dame des Neiges am 15. Dezember übereingestimmt. An diesem Tag hat Bischof Couderc verstanden, dass die Gründung von Gott gewollt war.

Bischof Jean Bonfils gratulierte Pfarrer Lucien-Marie Dorne herzlich zu seinem Werk, Gabe Gottes für die Diözese und die Kirche. Er erinnerte auch daran, dass Bischof Couderc 50 Jahre früher, jedem der die Statue ansieht und ein „Gegrüßet seist du, Maria“ betet, 50 Tage Ablass zugesagt hat. Bischof Bonfils erläuterte uns, was diese Worte für uns heute bedeuten können: Jedem, der im Gebet mit innigem Glauben, Hoffnung und Liebe zur Statue der Heiligen Maria aufsteigt oder der von weitem zu ihr betet, wird dadurch geholfen, sein Herz immer mehr Gott zu öffnen.

Notre-Dame des Neiges, Gnadenvermittlerin

Vor der Statue von Notre-Dame des Neiges singen wir : „Unsere Liebe Frau, Gnadenvermittlerin, Mutter im Himmel, o sieh unser Elend. Unbeflecktes Herz, das vor Liebe brennt: Bilde unsere Herzen nach deinem Vorbild.“ Dieser Kehrvers von Pater Lucien-Marie Dorne zeigt uns, dass die Verehrung der Notre-Dame des Neiges mit der Verehrung von Maria als Gnadenvermittlerin verbunden ist. Die Spiritualität der Notre-Dame des Neiges als Gnadenvermittlerin könnte so zusammengefasst werden : Wir sollen die Gnaden aus dem reinen Herz der Heiligen Maria schöpfen. Wenn wir traurig sind, überlassen wir unsere Seele unserer Mutter; vertrauensvoll sehen wir uns ihr Bild an und wenn wir den Rosenkranz beten, denken wir über den Inhalt ihres Herzens nach, über ihr vor Liebe überschäumendes Herz, mit der sie die Seele ihrer Kinder beschenken will. Was unseren Lieben Gott vor allem rührt, ist das ständige Gebet; für das an Maria gewandte Gebet, das sie mit ihrer vollkommenen Gnade weitergibt, ist Er besonders empfänglich. Notre-Dame des Neiges wird uns ihren Segen erteilen.

Am Fuße der Statue von Notre-Dame des Neiges beten die Brüder und Schwestern der Missionarfamilie Unserer Lieben Frau dieses Weihgebet:

O Unsere Liebe Frau,
wir vertrauen uns dir an, deinem gesegneten Gehorsam
und deinem ganz besonderen Schutz.
Wir vertrauen dir unsere Seele und unseren Leib an,
heute und jeden Tag.
Wir vertrauen dir unsere ganze Hoffnung an und unseren Trost,
all unsere Ängste und unser Elend, unser Leben und das Ende unseres Lebens.
Wir vertrauen uns dir an, damit durch deine heilige Fürsprache
und deine Verdienste all unser Tun und Handeln
nach deinem Willen und dem Willen deines Sohnes
gelenkt und geleitet werde.
Amen.

   

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Samstag, den 9. oder 16. Dezember 2017
in Saint-Pierre-de-Colombier.



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