März 2019 : Führen wir den olympischen Kampf der Reinheit !

BEWUNDERN WIR DIE HEILIGEN HERZEN VON JESUS UND MARIA UND LASSEN DEN VON M. MARIA AUGUSTA VORAUSGESEHENEN OLYMPISCHEN KAMPF DER REINHEIT FÜHREN

Liebe Freunde, liebe junge Freunde,

I. Einleitung

treten wir in die heilige. Fastenzeit ein. Papst Franziskus schreibt in seiner Fastenzeitbotschaft: Sich bekehren, um an der Erlösung der Schöpfung mitzuwirken. "Wenn der Mensch als Kind Gottes, als erlöste Person lebt, die sich vom Heiligen Geist leiten lässt, dann wird er auch der Schöpfung Gutes tun und an ihrer Erlösung mitwirken.“ Möge diese Gnadenzeit eine Zeit der Liebessühne sein. In der Tat weint Jesus vor den schweren Sünden, die das Gesicht seiner Kirche entstellen. Trösten wir ihn! Lassen wir uns aber nicht destabilisieren, sagte Kardinal Robert Sarah in Lourdes am 17. Februar. Trotz dieses schweren Verrats bleibt die Kirche eine, heilige, katholische und apostolische. Zweifeln wir nicht an unserem Herrn. Er lässt seine Kirche nicht im Stich. Papst Franziskus sagte am 24. Februar am Ende der Messe: „Das schwere Übel des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist in allen Kulturen und Gesellschaften ein geschichtlich verbreitetes Phänomen.“ Es war von allen bekannt aber tabu und infolgedessen wenig oder nicht angezeigt. Die heutigen veröffentlichten Statistiken bleiben lückenhaft, geben aber trotzdem eine Vorstellung von der Tragweite dieser Verbrechen, die vor allem die Familien oder das Umfeld der Schule oder des Sports betrifft, um nur sie zu erwähnen. Aber sagt der Papst: „Die weltweite Verbreitung dieses Übels schmälert aber nicht seine Abscheulichkeit innerhalb der Kirche. Die Unmenschlichkeit dieses Phänomens wird in der Kirche noch schwerwiegender und skandalöser, weil es im Gegensatz zu ihrer moralischen Autorität steht. Wenn eine gottgeweihte Person, die von Gott auserwählt wurde, sich von ihrer menschlichen Schwäche versklaven lässt, wird sie so zu einem Werkzeug Satans. In der gerechtfertigten Wut der Menschen erblickt die Kirche den Widerschein des Zornes Gottes, der von diesen schändlichen Gottgeweihten verraten und geohrfeigt wurde. Das Echo des stillen Schreis der Kleinen, die in ihnen, statt Vätern oder geistlichen Begleitern, Menschenschinder gefunden haben, wird die durch Scheinheiligkeit und Macht betäubten Herzen erzittern lassen. Wir haben die Pflicht, diesem erstickten stillen Schrei aufmerksam zuzuhören. Vor dem Geheimnis dieses Übels fühlt sich die Kirche gerufen, völlig und entschlossen die Missbräuche zu bekämpfen, die das Herzstück ihrer Mission berühren: das Evangelium den Kleinen zu verkünden und sie vor den reißenden Wölfen zu schützen.“ Möge unsere Kirche einen sicheren Ort für alle Kinder, Teenager und Jugendliche sein, wie Papst Franziskus es wünscht. Dazu aber müssen sich alle Gottgeweihten, alle Ordensleute für ein heiliges Leben entscheiden.

Kardinal Müller in seiner Homelie am 15. September hat die Wurzeln des Übels präzisiert: Die Abkehr von der Wahrheit und die moralische Zügellosigkeit: „Die Korruption der Lehre zieht immer die Korruption der Moral nach sich und manifestiert sich in ihr… Die schwere Versündigung an der Heiligkeit der Kirche ohne Gewissensbisse ist die Folge der Relativierung des dogmatischen Fundaments der Kirche. Das ist der wirkliche Grund der Erschütterung und der Enttäuschung von Millionen gläubiger Katholiken.“ Der emeritierte Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre hat auch die Verbindung zwischen Homosexualität und Pädophilie unterstrichen.

Die Kirche soll in eine Zeit der Bekehrung und der Reinigung eintreten und keine Angst haben an seine moralische Tradition erinnern: Ein Geweihter (Bischof, Priester oder Diakon) kann nicht ein aktiver Homosexueller sein. Im ersten Kapitel des Römerbriefes verbindet St Paul die Sünde des Götzendienstes mit der Sünde der Homosexualität. Im Galaterbrief spricht er vom Antagonismus zwischen dem Fleisch und dem Geist (Ga 5, 16-26). Nehmen wir es ernst und haben wir keine Angst an die Notwendigkeit des geistlichen Kampfes gegen die tödliche Sünde zu erinnern, in der heiligmachenden Gnade zu leben, die göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu entwickeln und alle Tugenden zu üben. Leben wir eine heilige Fastenzeit. Entschließen wir uns für die Heiligkeit.

Bemühungen:

Täglich mit Energie und Begeisterung den 10. Artikel des Pfadfindergesetzes zu leben: Der Pfadfinder ist in seinen Gedanken, Worten und Handeln rein.

Wortgottes:Titus 1, 10-16

II. Vertiefung der Rubriken des Notizbuches

1. Rubrik: Disziplin um ein echter Zeuge zu sein.

Kein schlechtes Vorbild: Bitten wir um die Gnade der Kohärenz zwischen dem Glauben und dem moralischen Leben.

2. Rubrik: Vorausplanung

Planen wir die geistlichen Fastenzeitübungen: Anbetung, Rosenkranz, Kreuzweg.

Am Fastenzeitfreitag denken wir an die Passion Jesu. Wählen wir einige kleine Fastenzeitopfer und vergessen wir Almosen nicht. Leben wir den Josefsmonat inniger und bereiten wir uns auf das Verkündigungsfest am Montag, 25. März, vor.

3. Rubrik: Der olympische Kampf der Reinheit.

Das einzige Heilsmittel gegen die Sünden, die die Kirche entstellt haben, ist die Herzensreinheit Jesu, Marias und Josefs nachzuahmen. Bewundern wir die Schönheit ihrer Herzen und wünschen wir, die 6. Seligpreisung noch eifriger zu leben: „Selig die reinen Herzen, sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8)

Am Fest des hl. Herzens Jesu 1948 sagte M Maria Augusta ihren geistlichen Kindern: Die Verfolgung ist das große Fest der Märtyrer aber der Friede hat auch seine Märtyrer. Von jetzt an gleicht für den Christen die Jungfräulichkeit dem Martyrium. Sie ist eine kostbare Krone. Alle Geburtswehen werden nicht nur ein Moment physischen Leidens sein, denn sein ganzes Leben soll man leiden und ohne Müdigkeit den echten olympischen Kampf der Reinheit führen. Durch die Kraft Jesu und die Großherzigkeit aber wird man den wilden Versuchungen der Lust, der Angst, dem Leiden und den anderen Übeln der menschlichen Perversität widerstehen sollen Die Tugendbahn ist hart und steil. Sie muss mutig gegangen werden. Sie führt zum Leben und befruchtet das Leben unserer Kinder, die sie nach uns gehen werden. Ihre Belohnung –und die unsere- wird sein, dass auch sie einen echten Mut entwickeln. Wir dürfen auf unseren Geliebten, unsere Liebe, stolz sein. Ziehen wir zum Opferbringen mit. Rufen wir wenigstens Liebeschwung hervor, auch wenn sie nicht ausdauernd sind. Sie sind dem barmherzigen und liebevollen Herzen Jesu lieb. Ach! Wenn unsere Liebe der Liebe Jesu gleichen könnte! Ziehen wir mit – Lieben wir!

Unser Gründer kommentierte die geistlichen Ratschläge unserer Mutter: „Was unsere Mutter 1948 sagte, ist zwar seit dieser Zeit immer wahrer geworden. Ist es aber endgültig? Wird es eine Zeit der geistlichen Erneuerung geben, in der die für Christus bewahrte Keuschheit einfacher sein wird? Anscheinend nicht. Es scheint, dass die Entwicklung der Zivilisation, was die Freiheit der Kontakte zwischen Männern und Frauen, Jungs und Mädchen betrifft, vielleicht praktisch nicht umkehrbar ist. Das bringt Leichtigkeit in den Sitten hervor und die gesamten Menschen sind nicht dazu fähig, den sexuellen Versuchungen zu widerstehen. Nur die Christen, die echt Christen sind, werden es vermögen. Das schränkt ihre Zahl nicht ein. In einer Zeit der geistlichen Erneuerung ist es der Gnade nicht unmöglich, die Jungfräulichen zu vermehren, wie sie in den ersten Jahrhunderten die Märtyrer vermehrt hat. Es wird aber immer mehr absolut notwendig sein, dass alle christlichen Erzieher, Priester, Ordensleute und Eltern sich energisch zu dieser Bildung der Reinheit und der Herzen bemühen mit allen menschlichen und geistlichen Erziehungsmöglichkeiten aber vor allem mit der Kraft der Gnade von unserem Herrn, die Jugendlichen gegen die Sklaverei der Sinne und des Fleisches zu wappnen… Der Kampf für die Reinheit wird selbstverständlich nicht der einzige sein, aber er wird wichtig, „olympisch“, sein. Er wird ein großherziges und ausdauerndes „sportliches“ Training verlangen in der Art von der des hl Paulus , der kämpfte, um die Krone der Gerechtigkeit zu gewinnen (2Tm 4,7-8) Dies betrifft eher direkt den Kampf des Fleisches (1Ko 9,24-27): Jeder Wettkämpfer lebt aber völlig enthaltsam. Jene tun dies, um einen vergänglichen Siegeskranz zu gewinnen… Ich züchtige und unterwerfe meinen Leib.“

Unser Gründer schrieb weiter: „Kraft und Großherzigkeit. Diese beiden Elemente werden immer für den siegreichen Kampf notwendig sein. Zuerst die Gnade Gottes – Zwar, aber sie wird nie allein wirken können, ohne uns, ohne eine ausdauernde und energische Übung. Die Ausdauer und die Energie dieser Übung werden Übungen des menschlichen Willens, der durch das Gebet und die Gnade Gottes unterstützt und geheiligt werden wird. Man wird nicht nur der Lust widerstehen sollen. Man wird alle Angst und alles Leid beherrschen sollen. Bemerken wir, dass man die Sensualität als wild kennzeichnet. Die Sensualität ist die Versuchung der Bestialität, des vernunftlosen Tieres, das nur danach strebt, seine Instinkte zu befriedigen. Bei dem Menschen geht es noch viel weiter als bei den wilden Tieren, weil der Mensch seine Intelligenz zum Dienst seiner perversen Vergnügen einstezen kann.“

Wir selbst sollen den Kampf der Reinheit führen und ihn den anderen lehren. Die Aufrufe unserer Gründer betreffen alle: Haben wir keine Angst! Der olympische Kampf der Reinheit betrifft nicht nur eine kleine Christenelite. Er kann und soll von allen Getauften gelebt werden. Seien wir überzeugt und entschlossen und fassen wir den Vorsatz, den olympischen Kampf der Reinheit zu führen und führen zu lassen.

Bekämpfen wir die Pornographie. Sie verschmutzt die Leiber und die geistlichen Seelen. Erinnern wir mutig, dass der Ehebruch eine schwere Sünde ist (KKK 2380). Bekämpfen wir alle Entstellungen der menschlichen Liebe. Die Sexualität ist kein erotisches Spiel. Wagen wir zu sagen – ohne die Herzen zu verurteilen und ohne Homophobie -, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind und dem Plan Gottes widersprechen (KKK 2357-2359). Inzest ist ein besonders schwerer Akt und verdirbt die Beziehungen in der Familie und stellt einen Rückschritt zum tierischen Verhalten dar. (KKK 2388). Die freie Liebe gehört nicht zum Plan Gottes. Die Pädophilie ist ein Verbrechen. Sie ist einer der größten Skandale unserer Zeit. Die Opfer bleiben dadurch für ihr ganzes Leben gezeichnet. Letztendlich zitieren wir die Nummer 2390 vom KKK: Alle diese Situationen… verstoßen gegen das moralische Gesetz. Der Geschlechtsakt darf ausschließlich in der Ehe stattfinden; außerhalb der Ehe ist er stets eine schwere Sünde und schließt vom Empfang der Heiligen Kommunion aus… Die verfrühten geschlechtlichen Beziehungen vermögen keineswegs die Aufrichtigkeit und die Treue der zwischenmenschlichen Beziehungen von Mann und Frau zu gewährleisten, noch sie vor allem gegen Launen und Begierlichkeit zu schützen.“ Diese moralischen Wahrheiten zu bestätigen, heißt gegen den Strom zu schwimmen. Den olympischen Kampf der Reinheit zu führen, verlangt den Mut der Märtyrer. Dieser Mut, sagte unser Gründer, wurde den ersten Christen gegeben. Er ist uns heute gegeben, wenn wir um ihn bei Gott bitten. Dieser Mut wird uns Herzensfrieden und Freude geben. Er wird ermöglichen, in Wahrheit zu lieben und die reinen Herzen von Jesus, Maria und Joseph nachzuahmen.

4. Rubrik: Weiterbildung:

(Für die Französischsprachigen: Die Videos und die Texte vom Forum in Sens sind auf unserer Website verfügbar.) Wir laden Sie ein, den KKK zu vertiefen: 2337-2359; 2380-2391

5. Rubrik: Aktion

Wenn wir können, organisieren wir Gebetszeiten: Rosenkranz, Anbetung, Kreuzweg. Denken wir nach, wie wir das 3. Barmherzigkeitswerk der Fastenzeit besser umsetzen können: Der Almosen. Vergessen wir nicht, das unwiderrufliche Apostolat der Liebe zu üben!

6. Rubrik: Austausch

Wir freuen uns über das Forum in Sens mit Hunderten von Teilnehmern. Die Exerzitien in vielen unserer Häuser waren Zeit von großen Gnaden und auch die Einkehrtage für Ehepaare, Jugendliche und Teenager. Die Wallfahrtwanderung wurde in einem schönen Familien- und Freudengeist gelebt. Wir laden Euch ein am Sonntag, 5. Mai um 10 Uhr, zur Diakonenweihe der Brüder Augustin, Benoit und Karol durch Bischof Jean-Louis Balsa. Wir wünschen Euch eine heilige Fastenzeit. Ich versichere Euch des Gebetes und der Zuneigung von M. Magdeleine und allen unseren Brüdern und Schwestern. Ich segne Euch mit Zuneigung und vertraue Euren Gebeten alle unsere Anliegen an. Unter ihnen die Berufung und der Bauanfang des Geländes unserer Lieben Fr. vom Schnee.

 Pater Bernhard

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