Mai 2026: Bitten wir Unsere Liebe Frau darum, dass Jesus unser Alles sei.
Mai 2026: Bitten wir Unsere Liebe Frau darum, dass Jesus unser Alles sei.
Liebe Freunde, liebe junge Freunde,
Nun sind wir in den Marienmonat eingetreten, den „schönsten Monat“. Beleben wir diesen Marienmonat, indem wir eine Statue der Jungfrau Maria in unseren Häusern an einen Ehrenplatz aufstellen, sie mit Blumen schmücken und eine liebevolle und kindliche Verehrung für diejenige entwickeln, die unsere himmlische Mama geworden ist! Die heilige Therese von Lisieux nannte die Jungfrau Maria gerne „Mama“! Scheuen wir uns nicht davor, sie so zu nennen!
Bereiten wir uns mit Unserer Lieben Frau vom Schnee auf ein schönes Pfingstfest vor, das durch das große Zönakel vom Donnerstag des Hochfestes Christi Himmelfahrt bis zum Pfingstsonntag vorbereitet wird. Wir laden euch ein an jedem Tag dieser Pfingstnovene mit dem Hymnus „Veni Creator“ zu beten. Lasst uns also schönen und innig begeisterten Marienmonat verleben!
Bemühungen
Bitten wir die Jungfrau Maria jeden Tag darum, unser intensive innere Aktivität weiterzuentwickeln. Unsere Blumensträuße werden ihr mütterliches Herz berühren, doch die gute Gesinnung unseres Herzens wird sie noch tiefer erfreuen. Bringen wir ihr jeden Tag eine Tugend, die wir üben wollen, dar, nd die wie eine schöne Blume sein wird, die wir unserer himmlischen Mutter schenken dürfen.
Wort Gottes : Joh 15, 10-27.
Diese Verse aus dem Johannesevangelium sind sehr wichtig. Damit Jesus unser Alles sei, müssen wir seine Freunde sein. Jesus sagte zu seinen Aposteln: „Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte … Ich nenne euch meine Freunde, denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch mitgeteilt.“
„Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, was ihr in meinem Namen erbittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt. Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. Doch dies alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. Wenn ich nicht gekommen wäre und nicht zu ihnen gesprochen hätte, wären sie ohne Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater. Wenn ich bei ihnen nicht die Werke vollbracht hätte, die kein anderer vollbracht hat, wären sie ohne Sünde. Jetzt aber haben sie die Werke gesehen und doch haben sie mich und meinen Vater gehasst. Aber das Wort sollte sich erfüllen, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: Ohne Grund haben sie mich gehasst. Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr von Anfang an bei mir seid.“ (Joh 15, 10-27)
1) Disziplin: Genauigkeit:
Legen wir fest, an welchem Zeitpunkt unseres Tages wir in diesem Mai den Rosenkranz beten werden, und versuchen wir, uns daran zu halten.
2) Vorausplanung:
Bereiten wir uns darauf vor, das Zönakel der Kirche vom Donnerstag des Hochfestes Christi Himmelfahrt bis Pfingsten intensiv zu leben. Bitten wir inständig mit der Jungfrau Maria um das Kommen des Heiligen Geistes, damit das neue Pfingsten eintrete, das die Herzen verwandeln und die Zivilisation der Liebe vorbereiten wird.
Liturgie :
13 Mai: Unsere Liebe Frau von Fatima; Donnerstag 14 Mai: Christi Himmelfahrt, Beginn der Pfingstnovene; 24 mai: Pfingsten (Jugendtreffen in Saint-Pierre de C. vom 23- 25 Mai); 25 Mai: Marie, Mutter der Kirche; 30 mai: Heilige Dreifaltigkeit
3) Geistliches Wort: Bitten wir unsere Liebe Frau darum, dass Jesus unser Alles sei!
Um gut unseren Marienmonat zu leben
- Der Marienmonat in dieser Osterzeit, die uns auf das Pfingstfest vorbereitet. Lasst uns während dieses Marienmonates nicht vergessen, dass er in der Osterzeit stattfindet. In dieser Zeit werden wir jeden Tag in der Messe die Apostelgeschichte betrachten, die von Exegeten als das Evangelium des Heiligen Geistes bezeichnet wird. Ja, lassen wir uns begeistern, wenn wir das Wirken des Heiligen Geistes in den Personen der Apostel und Jünger Jesu entdecken oder wiederentdecken.
- Lasst uns, dank des Marienmonats, unsere himmlische Mama liebevoll und voll kindlicher Zuneigung lieben. Die Marienverehrung ist tief in der Heiligen Schrift verwurzelt. Darauf sind wir bereits mehrfach eingegangen. Die Frau, die nach dem Sündenfall angekündigt wurde, ist die Jungfrau Maria (Gen 3,15). Jesaja prophezeite, dass die Jungfrau einen Sohn gebären würde, der Immanuel = Gott mit uns genannt werden soll (Jes 7,14). Die Kindheitsevangelien (Matthäus und Lukas) offenbaren die Erfüllung dieser Prophezeiungen. Jesus wurde nicht wie andere Menschen gezeugt, sondern wurde Kraft des Heiligen Geistes empfangen. In Kana (Joh 2,1-11) vollbringt Jesus auf das Gebet der Jungfrau Maria hin sein erstes Wunder und nennt sie „Frau“. Bevor er am Kreuz stirbt, vertraut Jesus seine Mutter dem heiligen Johannes an und nennt sie erneut „Frau“ (Joh 19,25-34). Schließlich überliefert der heilige Johannes im 12. Kapitel der Offenbarung die große Vision, die er von Gott empfangen hat: den Kampf der Frau gegen den roten Drachen. Diese Frau ist jene, die Eva nach dem Sündenfall angekündigt wurde. Durch sie hat die Menschheit das fleischgewordene Wort, Jesus, unseren Erlöser, empfangen! Wie könnten wir diejenige nicht innig lieben, durch die die Hölle besiegt wurde, durch die wir Kinder Gottes geworden sind? Ja, lieben wir unsere himmlische Mutter von ganzem Herzen! Diese Verehrung ist keine Gefühlsduselei. Der heilige Johannes Paul II. lehrte, dass das Geheimnis der Jungfrau Maria unwiderruflich im Geheimnis Christi und im Geheimnis der Kirche verwurzelt ist.
- Der Marienmonat lässt uns in die wahre Freude der Kinder Gottes eintreten.Der Marienmonat lässt uns in dieser Osterzeit in die wahre Freude eintreten, jene Freude, die im Magnifikat offenbart wird. Lasst uns noch mehr mit dem Magnifikat beten, das der Heilige Geist der Jungfrau Maria eingegeben hat. So werden wir gemeinsam mit unserer himmlischen Mama in die wahre Freude eintreten!
- Der Marienmonat, um das Unbefleckte Herz Mariens zu trösten.Die Kirche lädt uns durch die große Volksfrömmigkeit und die lokalen Traditionen des Marienmonats ein, das Unbefleckte Herz unserer himmlischen Mutter zu trösten. Vergessen wir nicht, dass dieses Herz am Karfreitag vom Schwert des Schmerzes durchbohrt worden ist. Unsere Sünden haben unserer himmlischen Mama viel Leid zugefügt; möge unsere Reue und unsere Bekehrung ihr Freude schenken, eine große Freude! Trösten wir sie durch eine große Wiedergutmachung der Liebe für alle Sünden, die heute in unserer Welt begangen werden. Ahmen wir die kleinen Kinder von Fatima nach, die sehr großzügig waren, um die Herzen Jesu und Mariens zu trösten und um Seelen zu retten!
- Der Marienmonat, in dem unsere himmlische Mama uns einlädt, ganz Jesus zu gehören.Der heilige Bernhard, der heilige Ludwig Maria Grignion de Montfort, die heilige Therese vom Kinde Jesu, Marthe Robin, der heilige Maximilian Kolbe, der heilige Johannes Paul II. und unsere Gründer hegten eine große Verehrung für die Jungfrau Maria. Die Verehrung, die sie der Jungfrau Maria entgegenbrachten, war keine Anbetung in Form der Latria, sondern eine Verehrung in Form der Dulia. Die sogenannte Latria ist eine Anbetung, die ausschließlich der Heiligen Dreifaltigkeit gebührt. Die Dulia ist eine Verehrung, die man in der katholischen Kirche den Engeln und Heiligen entgegenbringt. Die Verehrung der Jungfrau wird als Hyperdulia bezeichnet: Sie ist die Mutter Gottes, die Mutter aller Erlösten. Aber sie lädt uns alle ein, ganz Jesus zu gehören! Eine Marienverehrung, die nicht zu Jesus führen würde, wäre nicht katholisch. Zu Jesus durch Maria! Das ist die Marienverehrung, die uns beseelen soll.
- Der Marienmonat, durch den wir verstehen werden, dass der Rosenkranz auf Jesus ausgerichtet ist.Der heilige Johannes Paul II. veröffentlichte das Apostolische Schreiben „Rosarium Virginis Mariae“ am 16. Oktober 2002, dem Jahrestag seiner Wahl auf den Stuhl Petri am 16. Oktober 1978. Wir laden euch ein, diesen leicht verständlichen Text zu meditieren. Er wird euch helfen, besser zu verstehen, dass das Rosenkranzgebet auf die Geheimnisse des Lebens Jesu ausgerichtet ist. Im Unbefleckten Herzen Mariens betrachten wir Jesus als Kind und als jungen Mann, Jesus in seinem öffentlichen Leben, Jesus in seiner Passion, Jesus im Geheimnis seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt. Der Rosenkranz war das Lieblingsgebet des heiligen Johannes Paul II. Möge die Jungfrau Maria uns in diesem Marienmonat die Gnade erwirken, den Rosenkranz mit Freude und Liebe zu beten. Auf zu einem inbrünstigen Marienmonat! Mit dem Unbefleckten Herzen Mariens betrachten wir die freudigen, lichtreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse des Lebens Jesu. Möge Er unser Alles sein!
Zusatz zum Geistlichen Wort durch die Geistlichen Weisungen unserer Mutter
Anmerkung: Wir werden von nun an unser Geistliches Wort in zwei Teile gliedern. Der erste Teil wir uns dabei helfen, den jeweiligen Monat besser zu leben; in diesem Maimonat: den Monat Mariens. Der zweite Teil wird denjenigen, die dies wünschen, dabei helfen, die Seele unserer Gründermutter, ihre spirituelle Tiefe und das Charisma unserer Geistlichen Familie, deren Fundament die Weisungen von Mutter Maria Augusta bilden, mehr zu entdecken.
Mutter Maria Augusta, sagt uns in der 4. Geistlichen Weisung:
„Lasst uns die Passion Jesu betrachten. Möge die Betrachtung der Geißelung Jesu uns den Mut geben alles zu erleiden bis zum Ende unseres Leben. Jesus möchte eine immer größere Gleichgestaltung seiner Gottgeweihten mit Ihm; es reicht Ihm nicht aus, wenn man sich nur häutet, (Anm.: wenn man sich nur äußerlich verändert). Unser Leid wird dem Seinen niemals gleichkommen. Seine Liebe ist eine Liebe und „Er hat uns nicht zum Lachen geliebt.“ (Hl. Angela di Foligno) Betrachten wir unseren Retter in der Schmach der Geißelung und wir werden darin die Großmut finden, um uns hinzuopfern und uns seinem Willen gänzlich auszuliefern. . Fürchten wir nicht den Hass der Menschen. Weil Gott uns liebt, sind sie uns gegenüber schlecht eingestellt; aber Jesus baut unser Ordenshaus ja für ihre Seelen und für Sein Herz auf. Demütigen wir uns, vertrauen wir uns an, gehorchen wir. Der Gehorsam ist eine große Übung der Liebe. Die Gnade Jesu wird uns beistehen.“
Unser Gründervater kommentiert dies wie folgt: „Mutter Maria Augusta meditierte viel die Passion Jesu. Sie konnte sehr lange den grausam gegeißelten Jesus betrachten und hatte so Anteil an seiner Sühne für unsere Sünden, an seiner unvorstellbaren Demütigung und seine unglaubliche Liebe zu den Sündern. Sie erlangte, wie Schwester Josefa, die Fähigkeit bis zum Ende ihres Lebens für Jesus und für das Heil der Seelen, alles erleiden zu können. (vgl. Die Liebe ruft, S. 379-381). Während der heiligen Messe wurde die Seele von Mutter Maria Augusta wahrhaftig durch das Blut Jesu, jenes Blut, das Jesus in seiner Passion bis zum letzten Tropfen durch die Wunde seines Herzen vergossen hat, gereinigt. Dieses Blut nährte sie mit der Kraft der Liebe des Guten Hirten, der sein Leben für seine Schafe hingibt. Sie hatte ihren geistlichen Töchtern mehrmals gesagt, dass man sich, um Jesus ganz geweiht zu sein, verwandeln müsse, „sich häuten müsse“ (Anm.: Französische Ausdrucksweise für eine vor allem äußerliche Veränderung). Doch Mutter Maria Augusta versteht, dass es, um die „Gleichgestaltung mit dem göttlichen Bräutigam“ fortzusetzen, nicht ausreicht, „sich zu häuten“. Das ist noch zu oberflächlich, denn Jesus verlangt eine tiefe Gleichgestaltung mit ihm. Eine Gleichgestaltung des ganzen Wesens, der Seele, des Herzens und nicht nur der Haut (d.h. der äußeren Erscheinung). Mutter Maria Augusta war sehr sensibel in Bezug auf die Widerstände, die sich in Saint-Pierre-de-Colombier allmählich bemerkbar machten. Ist das nicht der sehr verständlicher Widerstand der Hölle aus Furcht davor, dass das Foyer (das erste Haus der Gemeinschaft) und vor allem die Verantwortliche der ersten Equipe (Gruppe) einen neuen Geist, einen evangelischen Geist einbringen könnten, der ihren Einfluss zerstören würde? So leben wir bereits ein wenigdie achte Seligpreisung leben. Freuen wir uns also! Und fürchten wir uns nicht, denn Jesus beschützt un
Mutter Maria Augusta, sagt uns in der 5. Geistlichen Weisung:
„Jesus ist unser Alles. Jesus möchte uns auf einen Weg des Leidens bringen. Lasst uns mit vollkommenen und hingegebenem Vertrauen gehorchen. Öffnen wir uns immer mehr. Jesus ist unser Alles. Stellen wir unsere Ideen vor, und lasst uns nicht an ihnen hängen. Leisten wir Wiedergutmachung um Jesus aufgrund des Mangels an Ernsthaftigkeit, aufgrund der Oberflächlichkeit, aufgrund der Trägheit zu trösten. Seien wir verfügbar. Seien wir nicht zu menschlich. Lasst uns stark an Gnade sein, wachsam, wach, fromm betend, menschlich, hingegeben, auf die Liebe vertrauend. Sich den Seelen hinzugeben, dieser Wunsch verzehrt Jesus: Geben wir Ihn den Seelen, Er möge sie besitzen und verwandeln, vor allem die Seelen der Gottgeweihten. Die Seele würden der Liebe niemals widerstehen, wenn sie sie kennen würden, wenn sie sie fühlen würden. Lasst uns bilden, geben, erklären, schauen, zuhören, lieben, leiden, beten, sterben: das ist das wahre Leben.“
Kommentar unseres Gründervaters: „In diesen letzten Augusttagen des Jahres 1947 vertieft Mutter Maria Augusta weiterhin ihren Glauben, ihre Mission und ihre Vereinigung mit Jesus, dem Erlöser durch das Kreuz. Sie leidet körperlich, sie leidet seelisch. Sie öffnet sich mir so gut sie kann, und doch spürt sie kein vollkommenes Verständnis. Sie leidet darunter und weiß auch, dass ich, zumindest noch nicht, ihre ganze Seele, ihr ganzes inneres Leben, all das, woran Jesus sie an seinem liebenden und leidenden Herzen teilhaben lässt, und auch die ganze Gewalt der Versuchungen, die sie immer noch gegen ihre Berufung verspürt, durchdringen kann. Jesus ist jedoch immer ihre große Kraft, ihr Trost und auch wahrhaftig ihre Freude zu leiden im Zuge der Betrachtung des äußersten Leidens ihres Geliebten. Dadurch weiß sie, dass man Jesus trösten muss, der unter der Oberflächlichkeit und der Trägheit so vieler Christen und sogar Gottgeweihten leidet, die ihre Weihe nur mittelmäßig leben. Sie spürt sehr stark die Unzulänglichkeiten ihrer Töchter, die sie zur authentischen Liebe erziehen muss. Und doch weiß sie sehr wohl, dass Jesus will, dass sie diese weiter entwickelt, und dass sie dafür sehr aufmerksam gegenüber ihren Seelen sein muss, sehr wach bei ihrer Erziehung, viel für sie beten muss, sehr menschlich im guten Sinne sein, wie es dem Herzen Jesu entspricht, und immer voll Vertrauen auf die göttliche Liebe. Denn sie weiß, dass das Herz Jesu nach Seelen dürstet. Es dürstet danach, sich ihnen hinzugeben, sie zu besitzen, sie zu verwandeln. Man muss also vielen und ganz besonders den Gottgeweihten die Tiefe, die Intensität, die Feinfühligkeit und den Durst nach Liebe des Herzens Jesu offenbaren. So werden sie seiner Liebe sicherlich nicht mehr widerstehen können. Deshalb opfert sich Mutter Maria Augusta dem himmlischen Vater ganz auf, wie Jesus es getan hat. Sie braucht keine besonderen Bußübungen mehr zu suchen, wie es früher der Fall war. Es ist ihre Vereinigung mit dem Herzen Jesu, ihr Durchdringen seiner Leiden, die sie wahrhaftig „eins“ sein lässt mit dem Erlöser in der Teilhabe der Liebe. Tatsächlich lässt Jesus sie auf einem Weg wachsenden Leidens voranschreiten. Für die von Jesus Bevorzugten ist dies in der Nachfolge des Erlösers, so kann man sagen, normal.“
4) Weiterbildung
Wir laden euch ein, euch eingehender mit dem 3. Kapitel der dogmatischen Konstitution „Lumen Gentium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils über die hierarchische Verfassung der Kirche und insbesondere über das Bischofsamt zu befassen. Die Struktur der Kirche wurde von Jesus begründet. Niemand kann diese Struktur daher ändern. Es ist wichtig, dieses 3. Kapitel von „Lumen Gentium“ gut zu kennen.
5) Aktion, mission
Lasst uns den Rosenkranz beten und andere dazu einladen mitzubeten, für die Einheit der Kirche, den Weltfrieden und das Heil der Seelen. Lasst uns ohne Furcht unsere Liebe zu Jesus, Maria und Josef bezeugen.
6) Austausch
Wir haben ein sehr schönes Ostertriduum erlebt, obwohl viele Familien nicht kommen konnten, weil die Kinder noch keine Ferien hatten. Zusammen mit den Schwestern und Brüdern waren wir fast 400 Personen. Wir danken euch für eure Unterstützung in dieser stürmischen Zeit, die wir gerade durchleben. Wir bewahren die Gelassenheit und die Einheit, und alle sind entschlossen, Stand zu halten. Danke, dass ihr weiterhin für uns betet, damit wir stark im Glauben bleiben und stets von der Nächstenliebe beseelt werden.
Unsere gesamte Missionarfamilie Unserer Lieben Frau dankt Euch für Eure Gebete und Spenden und versichert euch ihrer Gebete und ihrer Zuneigung. Wir wünschen euch einen schönen Marienmonat: Möge er dazu beitragen, uns auf den 80. Jahrestag der Segnung der Statue Unserer Lieben Frau vom Schnee vorzubereiten. Ich segne Euch herzlich in Verbundenheit mit Mutter Hélène und Pater Joseph.
Pater Bernard